The Danish Girl

Es ist die Geschichte von Einar Wegener und seiner Frau Gerda. Sie kennen sich bereits seit ihrem Studium auf der Kunstakademie, sind glücklich verheiratet und führen ein bewegtes Künstlerleben im Kopenhagen der zwanziger Jahre. Doch dann entdeckt Einar seine feminine Seite.

Auszeichnungen

Der Film von Tom Hooper erschien erstmals am 7. Januar 2016 in Deutschland. Er wurde unter anderem mit einem Oscar, einem Screen Actors Guild Award und einem Critics’ Choice Movie Award für die beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Inhalt

Der Landschaftsmaler Einar Wegener (Eddie Redmayne) und seine auf Porträts spezialisierte Frau Gerda (Alicia Vikander) führen in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre in Kopenhagen eine harmonische und leidenschaftliche Ehe. Als Einar in Ballettschuhen und feinen Damenstrümpfen, als Modell für Gerda, schlüpft entdeckt er seine feminine Seite. Auf einer Party der gemeinsamen Freundin Ulla (Amber Heard) tritt „Lili“ als Einars Cousine erstmals in der Öffentlichkeit auf. Lili fasziniert als seltsam androgyne Frau als Gemäldemotiv und führt Gerdas verpönte Porträts damit zum Erfolg auf dem Kunstmarkt.

Diverse Ärzte stufen Einar als schizophren oder homosexuell ein. Diese „Mediziner“ wollen ihn wahlweise weg sperren, mit Elektroschocks oder kleinen Bohrern an der Schädeldecke „behandeln“.

In „The Danish Girl“ ist die Konfrontation mit der verständnislosen Außenwelt dennoch eher ein Randaspekt. Im Zentrum steht vielmehr die Suche nach sich selbst, auf der sich Einar/Lili und seine/ihre Ehefrau Gerda befinden.

Einar erkennt allmählich, dass Lili die Essenz seines Wesens ist. Im tiefsten Inneren ist Einar Lili. Mit stiller Beharrlichkeit setzt sie nun alles daran, ganz sie selbst sein zu können. Aus einer Person, die sich unwohler in ihrer Haut fühlt, wird eine zunehmend selbstbewusste Frau. Der Dresdener Arzt Warnekros (Sebastian Koch) erklärt sich als chirurgischer Pionier bereit die erste Geschlechtsumwandlung an Lili vorzunehmen. Das ist die logische Konsequenz eines von Eddie Redmayne großartig subtil dargestellten Prozesses.

Fazit

„The Danish Girl“ ist ein Film voller Poesie und nachdenklich stimmender, aber stets lebensbejahender, Momente. Außerdem ist es mindestens genauso sehr eine Geschichte über Akzeptanz und Toleranz, denn Gerda steht stets an der Seite ihres Partners. Dabei hat sie ihre eigenen Kämpfe damit anzufechten, dass ihr geliebter Mann eigentlich eine Frau ist. So ist der Film letztlich eine Romanze gegen alle Widerstände.


© Pixabay

© Filmstarts – http://www.filmstarts.de/kritiken/140552/kritik.html

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