Mein Sohn Helen

„Ich bin ein Mädchen.“ Ein einfacher Satz, der dennoch alles verändert. Der 16-jährige Finn sorgt damit für Aufruhr in seinem Umfeld, aber besonders bei seinem Vater.

„Mein Sohn Helen“ vom Regisseur Gregor Schnitzler erschien erstmal am 24. April 2015 in Deutschland. Schnitzler erzählt die Geschichte mit allen unausweichlichen Veränderungen und den damit zusammenhängenden verzweifelten, aggressiven oder unsicheren Reaktionen aller Beteiligten.

Inhalt

Nach einem Auslandsjahr in den USA tritt der 16-jährige Finn (Jannik Schürmann) seinem Vater Tobias Wilke (Heino Ferch) am Flughafen als Mädchen Helen entgegen.

Finn hat während seiner Zeit in den USA akzeptiert, dass er ein Mädchen im Körper eines Jungen ist und jetzt möchte er sich verändern. Mit dem Eintritt in die Volljährigkeit will sich Helen operieren lassen und sich bis dahin weiblich kleiden und Hormone nehmen. Ihr Vater Tobias ist schockiert und stellt sich einigen Fragen.

In der Schule wird Helen der Zugang zu der Mädchenumkleide verwehrt. Die Jugendlichen bedrohen und demütigen sie, als sie sich daraufhin wie früher bei den Jungs umziehen muss.

Die Konsequenzen ihres Lebens als Frau erträgt Helen nicht mehr und lässt sich auf Wunsch des Jugendamtes in die Jugendpsychiatrie einweisen. Dort versucht sie in die alte Welt zurück zu kehren und schlüpft wieder in die Rolle des Finn, doch das endet beinahe in einer Katastrophe.

Fazit

Schnitzler nähert sich mit dem Film „Mein Sohn Helen“ dem schwierigen Thema Transsexualität sehr respektvoll. Dennoch richtet er sich an bereits Aufgeklärte, da die Vermittlung von Hintergrundinformationen über Transgender doch sehr hölzern sind. Abschließend bleibt zu sagen, dass das die Kombination aus feinfühligen Drehbuch und großartigem Hauptdarsteller, äußerst sehenswert ist.


© Pixabay

© Spiegel – http://www.spiegel.de/kultur/tv/mein-sohn-helen-in-ard-heino-ferch-hat-n-maedchen-als-sohn-a-1029976.html

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